Tagesgeld oder Festgeld

Tagesgeld und Festgeld im Vergleich

Das Tagesgeld als Anlageform erfreut sich wachsender Bedeutung. Es gibt kaum Kreditinstitute, die kein Tagesgeldkonto anbieten. Tagesgeld überzeugt durch seine hohe Verzinsung und die Flexibilität. Das Festgeld hingegen bietet zwar meist eine höhere Verzinsung an, bindet den Kunden jedoch über einen langen Zeitraum, währenddessen über das angelegte Kapital nicht verfügt werden kann. Welche Anlageform ist wirklich empfehlenswert?

Tagesgeldkonto - die wichtigsten Vorteile

Das Tagesgeldkonto garantiert vor allem vollkommene Flexibilität. Bei Eröffnung eines Tagesgeldkontos wird ein Referenzkonto angegeben, auf das bei Bedarf vom Tagesgeldkonto eingezahlt werden kann ohne Auswirkungen auf den gewährten Zinssatz. Zudem gibt es selten Grenzen bei der Höhe des einzuzahlenden Betrages und Einzahlungen können stets getätigt werden, bei deren Verzinsung derselbe Zinssatz greift. Über das Guthaben kann durch eine Überweisung auf das Referenzkonto tagtäglich verfügt werden. Der Zinssatz liegt beim Tagesgeld höher als bei einem konventionellen Sparbuch und unterliegt den Entwicklungen am Geldmarkt. Momentan werden Zinssätze zwischen 1,5 und bis zu 4 Prozent gewährt. Mit der nächsten Erhöhung des Leitzinssatzes durch die Europäische Zentralbank (EZB) werden die Zinssätze zeitverzögert ebenfalls angehoben.

Festgeldkonto - die wichtigsten Vorteile

Das Festgeld ist ein sogenanntes Termingeld. Bei dieser Anlageform wird ein bestimmtes Guthaben auf das Festgeldkonto eingezahlt. Anlagezeitraum und Verzinsung sind festgelegt und können während der gesamten Laufzeit nicht geändert werden. Zwar kann während der Anlagedauer nicht über das Guthaben verfügt werden, jedoch ist der vereinbarte Zinssatz festgelegt und kann nicht geändert werden. Damit erhalten Anleger ein großes Maß an Planungssicherheit, denn trotz zum Teil negativer Veränderungen am Geldmarkt wird das Guthaben stets mit dem vereinbarten Prozentsatz verzinst.

Tagesgeld oder Festgeld?

Beide Anlageformen haben ihre Vorteile. Entscheidend ist am Ende, ob der Anleger mehr Wert auf Flexibilität oder Sicherheit legt. Zwar liegt der momentan durchschnittliche Tageszins häufig über denen beim Festgeld, jedoch unterliegt dieser auch regelmäßigen Schwankungen. Beim Tagesgeld kann zudem der Zinssatz ab einem bestimmten Anlagebetrag und einer längeren Laufzeit höher ausfallen. Laufzeiten von bis zu sieben Jahren sind keine Seltenheit. Dafür profitiert der Anleger hierbei nicht nur vom festen Zinssatz, sondern auch vom Effekt des Zinseszinses.


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