Festgeld versus Tagesgeld

Vor einigen Jahren haben die Banken das Festgeld und das Tagesgeld entdeckt, um einerseits neue Kundenkontakte zu knüpfen und andererseits in die Bankbilanz neue Kundeneinlagen aufnehmen zu können. Für die Banken sind beide Kontoarten deshalb von Vorteil, weil die meisten Kunden nicht andauernd neu disponieren und deshalb immer ein gewisses Grundguthaben der Summe der Kunden verbleibt. Wo aber liegen die Unterschiede zwischen einem Festgeld und einem Tagesgeld ? Sind diese Kontoarten genauso gut wie die Inflationsschutz-Anleihe, die Sie bei thomas-lloyd-inflationsschutz.de finden können ? Lesen Sie gleich weiter, um mehr zu erfahren:

Das Festgeld ist exakt beschrieben
Im Gegensatz zu einer Spareinlage oder einem Tagesgeld sind beim Festgeld bereits zum Zeitpunkt der Einzahlung bzw. des Vertragsabschlusses die wesentlichen Vertragsbedingungen unveränderbar festgeschrieben. Es besteht zwischen dem Anleger und der Bank Einigkeit über den Einzahlungszeitpunkt, die Anlagedauer und die Verzinsung. Während der Laufzeit sind somit im Regelfall keine Abhebungen und keine zusätzlichen Einzahlungen in das bestehende Festgeld möglich. Dies beschreibt auch gleich den wesentlichen Vorteil und Nachteil eines Festgeldes: Wenn Sie sich jetzt - beispielsweise im Rahmen einer Sonderaktion - einen Aktionszinssatz sichern, dann gilt dieser für die ganze Laufzeit. Steigen unterdessen die Zinsen, bleibt das Festgeld genauso wie es heißt: Fest in den Konditionen. Vorteilhaft ist dies im Falle einer Zinssenkung, auch dann bleiben die Konditionen unverändert. Wenn Sie beispielsweise vor der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Zinssenkung eine Sonderaktion einer Automobilbank für 3-jähriges Festgeld wahrgenommen haben, dann bleiben diese Zinsen garantiert. Die Zinsgutschrift für diese Spareinlage erfolgt je nach Vereinbarung einmal jährlich oder pro Quartal. Auch um die Versteuerung kümmert sich die Bank quasi schon automatisch durch die Abführung der Abgeltungsteuer an das Finanzamt.

Die Unterschiede zum Tagesgeld
In Bezug auf die Absicherung durch eine Einlagensicherungsfonds, die sog. "Merkel"-Garantie und auch die EU-Regelungen gelten das Tagesgeld sowie auch das Festgeld als Spareinlagen. Der private Sparer wird damit bis zu den geltenden Höchstgrenzen vollständig geschützt. Der Unterschied zum Festgeld liegt im Tagesgeld darin, dass dies ein täglich fälliges Geld ist. Sie können also täglich eine Rückzahlung veranlassen und bekommen die Einlage dann sofort und ohne Abzug von Stornogebühren oder Verzugszinsen überwiesen. Beim Tagesgeld wird also lediglich der Einzahlungstermin festgelegt, Auszahlungstermine und auch die zu berechnenden Zinsen sind veränderlich. Je nach Marktlage können Sie damit mehr oder weniger Zinsen erlösen und haben in Bezug auf einen Inflationsausgleich manchmal eine schlechtere Position als bei thomas-lloyd-inflationsschutz.de.


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